OmnissaONE Amsterdam 2026 – Highlights

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OmnissaONE Amsterdam 2026 – Highlights

«Trust is built. Autonomy follows.» Unter diesem Motto lud Omnissa am 4. November 2026 zur OmnissaONE EMEA ins Hilton Amsterdam Airport Schiphol. soulTec war mit 4 Personen vor Ort und haben einiges mitgenommen. Mein Eindruck: Der autonome Arbeitsplatz ist kein Versprechen mehr, er wird gerade konkret. Zuvor war ich bereits zwei Tage vor der OmnissaONE am Partner Technical Advisory Board tätig. Auch dort konnten wir schon viele Informationen der Zukunft mitnehmen.

Hier meine Zusammenfassung: was mir wichtig schien und was für unsere Kunden zählt. Die offiziellen News findest du auf omnissa.com, das hier ist meine persönliche Sicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sovereign Solution wächst: Die Omnissa Sovereign Solution (OSS) gibt es neu in acht Märkten, sieben weitere folgen bald.
  • Agenten für die IT: Neue KI-Agenten für DEX, Vulnerability Defense und den Windows-App-Lifecycle nehmen Admins Routinearbeit ab.
  • Omnissa MCP Server: Der KI-Client deiner Wahl spricht direkt mit der Omnissa-Plattform, mit den bestehenden Rollen und Rechten.
  • Omnissa Elara: Eine neue Governance-Schicht für KI-Anwendungen, Agenten und kritische Aktionen.
  • Horizon: Omnissa Cloud PC als Komplettservice und Horizon Delegate als Agent, der für die Anwender arbeitet.
  • Neuer CEO: Amit Singh führt Omnissa neu und setzt auf den Endpoint als sicheren Ort für KI.

 

Der Tag in Amsterdam

Ein Tag, volles Programm: Opening General Session, Breakouts, Zertifizierungen, Labs und eine Expo mit vielen Partnern. Die Welcome Reception lief schon am Vorabend.

 

Sovereign Solution: ein sicherer Ort für KI

Die grösste Meldung des Tages: Omnissa bringt die Sovereign Solution in sechs weitere Märkte in Europa und Asien. OSS ist ein vollständig verwalteter Service, bei dem Daten, Betrieb, Support und sogar der Vertrag in der Rechtshoheit des Kunden bleiben. Den Betrieb übernehmen zertifizierte lokale Partner, zum Beispiel GEMA International Hosting oder auch bald soulTec, wer weiss ;-).

Verfügbar ist OSS in Österreich, Deutschland, Spanien, Tschechien, der Slowakei, Schweden, Südkorea und Indien. Frankreich, Norwegen, Polen, Saudi-Arabien, Katar, die VAE und Thailand sollen in den nächsten Monaten folgen. Neu ist auch die Unterstützung von Windows Server.

Spannend finde ich den Gedanken dahinter: Souveränität heisst nicht mehr nur, wo die Daten liegen. Es geht auch darum, wo KI-Agenten laufen, worauf sie zugreifen dürfen und wer die Infrastruktur darunter kontrolliert. Der Endpoint wird dabei zur Kontrollinstanz.

Ich für die Schweiz sind solche Themen sehr interessant. Vor allem die Datenhoheit und Regulatorische Vorgaben des Bundes oder der FINMA.

 

Autonomous Endpoint Management: drei Agenten für die IT

Die Richtung hat Omnissa schon Ende September an der ONE in Orlando vorgegeben, in Amsterdam ging es in die Tiefe. Im Zentrum stehen drei Agenten:

  • DEX Agent: Sucht bei Problemen die Ursache und schlägt anhand von Playbooks oder früheren Workspace-ONE-Assist-Sitzungen eine Lösung vor.
  • Vulnerability Defense Agent: Priorisiert Schwachstellen, bereitet Patches vor und startet das Rollout nach Freigabe, immer mit Human-in-the-Loop. Das zählt, denn bis zum Ausnutzen einer Lücke vergeht laut Omnissa teils weniger als ein Tag.
  • Windows App Lifecycle Agent: Paketiert und testet Windows-Apps und legt das Ergebnis dem Admin zur Prüfung vor.

Dazu kommt der gehostete Omnissa MCP Server. Admins verbinden damit ihr KI-Werkzeug (Claude, Copilot oder ein anderes MCP-fähiges Tool) mit Workspace ONE UEM und weiteren Omnissa-Diensten. Was der Agent darf, hängt von Rolle und Rechten des Admins ab.

Auch das Fundament im UEM wurde gestärkt: Smart Groups 2.0 mit mehrstufigen Regeln, Phased Deployments auf DEX-Basis mit wiederverwendbaren Vorlagen, und angekündigt Dual Admin Approval und Root-of-Trust-Signierung. Genau diese Kontrollen braucht es, damit man Agenten überhaupt vertrauen kann.

 

Horizon: Cloud PC und Horizon Delegate

Omnissa Cloud PC ist ein schlüsselfertiger Cloud-PC-Service. Rechenleistung, Unified Endpoint Management, Digital Employee Experience und Horizon Cloud DaaS kommen aus einer Hand und werden von Omnissa betrieben. Der Start erfolgt auf AWS, weitere Hyperscaler sind geplant.

Horizon Delegate ist ein Agent in der virtuellen Maschine, der im Auftrag der Anwender arbeitet, mit deren freigegebenen Identitäten und Berechtigungen. Er läuft auch weiter, wenn der Anwender nicht verbunden ist, und unterliegt denselben Sicherheitsregeln.

 

Omnissa Elara: Governance für KI und Agenten

Mitarbeitende nutzen KI-Tools schneller, als die IT sie freigeben kann. Laut dem Omnissa State of Digital Workspace Report hat die Nutzung von KI-Assistenten auf Unternehmensgeräten innerhalb eines Jahres um fast 1000 Prozent zugenommen, drei Viertel davon über nicht freigegebene Tools. Shadow AI ist also längst Alltag.

Hier setzt Omnissa Elara an, eine Autorisierungsschicht für KI-Governance und folgenreiche Aktionen. Elara verknüpft Signale aus verschiedenen Systemen und zeigt IT und Security, wie KI-Anwendungen, Modelle und Agenten genutzt werden. Richtlinien greifen, bevor etwas Kritisches passiert.

 

Die Plattform (Omnissa) in Zahlen

  • Rund 26’000 Kunden weltweit
  • Ca. 50 TB Endpoint-Daten pro Tag und 150 Millionen Workflow-Ausführungen pro Monat
  • Bestplatzierung in allen vier Use Cases im Gartner Critical Capabilities for Endpoint Management Tools 2026, inklusive Autonomous Endpoint Management
  • Leader im Gartner Magic Quadrant for Desktop as a Service 2026, im vierten Jahr in Folge

 

Mein Fazit

Amsterdam hat mir vor allem eines gezeigt: Omnissa baut den autonomen Arbeitsplatz nicht um der KI willen, sondern auf Vertrauen. Agenten sind nur dann nützlich, wenn man sieht, was sie tun, und wenn klar ist, wo sie laufen und was sie dürfen. Genau dort setzen Elara, die neuen Kontrollen im UEM und die Sovereign Solution an. Für unsere Kunden nehme ich drei Dinge mit: Shadow AI sichtbar machen, Governance und Zuständigkeiten klären und das Endpoint-Management als Fundament für KI verstehen. Ich bin gespannt, wie schnell sich die Agenten im Alltag bewähren und wann die Sovereign Solution auch für die Schweiz ein Thema wird.

Du willst mehr erfahren?

Du willst wissen, was das für deine Umgebung heisst? Melde dich, wir schauen gemeinsam, wie du Workspace ONE und Horizon fit für den autonomen Arbeitsplatz machst.

 

Quellen

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