HPE Morpheus VM Essentials – Part 5 – Migration auf HVM

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HPE Morpheus VM Essentials – Part 5 – Migration auf HVM

Migration von VMware vSphere auf HPE Morpheus VM Essentials

Nachdem du deine HPE Morpheus VM Essentials Plattform aufgebaut hast, wobei wir dir sehr gerne behilflich sind, kommt der Teil der VM-Migration zum Zug. Allerdings solltest du bereits in der ersten Phase deines Projekts den Teil der Migration betrachten. Denn hier gilt es zu evaluieren, wann eine Umstellung am meisten Sinn macht. Soll das gleich zusammen mit einem Hardware-Lifecycle erfolgen? Hast du auf deiner Plattform genügend Ressourcen, um einen Teil davon herauszulösen und für das VME-Setup zu nutzen?

Für die Migration ist zu beachten, welche Betriebssysteme du in deinen VMs betreibst. Hast du evtl. fixfertige Appliances, für welche dir der Anbieter kein KVM-Image bereitstellt, oder für die du keine Root-Rechte besitzt? Dann muss das im Detail betrachtet werden.

Bei der Migration müssen die KVM-spezifischen VirtIO-Treiber auf der VM installiert und die VMware-spezifischen Treiber, Services und Tools deinstalliert werden. Die gute Nachricht ist, dass es Tools gibt, welche das für dich erledigen. So z.B. das Rapid Migration Tool von HPE. Alternativ haben wir Wege entwickelt, mit welchen diese Migrationsschritte mittels Skript ausgeführt werden können.

Da sich mit KVM auch die virtuelle Hardware ändert, müssen die entsprechenden Treiber ins Betriebssystem injiziert werden, da die VM sonst nicht mehr booten kann.

Die meisten Linux-Distributionen enthalten VirtIO-Treiber üblicherweise bereits im Kernel.

Bei Windows ist dies nicht der Fall. Die VirtIO-Storage-Treiber müssen bei Windows-VMs vor der Migration zu KVM vorinstalliert werden. Eine Installation auf Windows-Ebene ist nach der Migration nicht möglich, da das Betriebssystem dann nicht mehr booten kann. Die Installation der VirtIO-Storage Treiber nach der Migration ist nur durch Booten eines WinPE-ISOs möglich.

Die VirtIO-Storage Treiber bieten dir eine bessere Performance durch höhere IOPS, geringere Latenz und besseren Durchsatz in KVM-Umgebungen.

Der VME-Manager bietet bereits ein integriertes Migrations-Tool, welches die VirtIO-Driver-Injection für dich übernimmt und die VM auf den HVM Cluster migriert.

Weitere Möglichkeiten für die Migration sind HPE Zerto, deine Backup-Applikation wie Veeam oder RiverMeadow.

Die folgende Abbildung zeigt dir den Migrationsablauf mit Veeam.

 

 

Möchtest du gerne erfahren, welcher Migrationsweg für dich am besten ist? Gerne schauen wir uns das mit dir zusammen, spezifisch für deine virtuellen Server, an.

 

Nächster Schritt

Möchtest du mehr über HPE VM Essentials erfahren, es einmal live erleben oder selbst testen? Wir verfügen über langjährige Erfahrung aus unzähligen Projekten im Bereich Virtualisierung und haben einen ausgezeichneten Kontakt zu HPE. So können wir auch dich unterstützen und beraten.

 

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